Chronik einer Netzreise 1

Chronik einer Reise durchs Netz

Ich hab heute in der LernSchule wie jeden Tag immer mal wieder Artikel in meinem Reader gelesen. Begonnen hat diese Reise mit einem Artikel von Fefe vom 19.03.2013, ging darin um das Platzen des Prozesses um Lothar König.

Wer wissen will worums da geht hier ist die Solidaritätsseite der Jungen Gemeinde Jena. (Kurzinfo: Naziproteste 2011 in Dresden, Gegendemonstrationen, Prozesse der sächsischen Justiz gegen… Wen? Nazis? Nee Nee natürlich Gegendemonstranten.)

Bin einigen Verlinkungen gefolgt von Fefe gefolgt, der entscheidende aber  war dieser hier, führte auf den Blog von annalist.  

Dort fand ich dann auch einen anderen Artikel über das „Damsel in Distress“-Video von Anita Sarkeesian, über das ich gestern schon was gebloggt hab. Dort auf annalist wurde wieder andere Seiten erwähnt und verlinkt, u.a. auf einen Artikel in der Zeit. Neugierig folgte ich dem Link und las interessiert den Artikel.

Dort wurde u.a. über die unglaublichen Angriffe aus der Gamerszene auf Fr. Sarkeesian geschrieben, die als Reaktion auf ihr damals geplantes Video-Projekt stark zunahmen. Von einzelnen Angriffen Verwirrter konnte dem Artikel zufolge kaum noch gesprochen werden, sondern eher von konzertierten Aktionen. Hassmails, DDoS-Attacken, Forenspammerei und und und.

Am Ende des Artikels auf Zeit.de  wurde auf eine Art Manifest von Frauen aus der Gamerszene verlinkt, sehr sehenswert das Video, hat mich wirklich berührt. 

Übrigens: Wer aktuelle Beispiele von Scheißdreck Bemerkungen aus Teilen der Gamerszene zu Themen wie Sexismus, Feminismus oder Homosexualität dazu lesen will, empfehle ich die Kommentare zu dem Manifest.

Ich empfinde mich als Teil der Gamerszene, habe früher Konsole gezockt, heute fast nur noch PC, aber Menschen die so denken habe ich nie verstanden. Werde ich auch nicht. Will ich nicht.

 

Der Grund warum ich diesen Artikel nun schreibe? 

Mir wurde auf einmel bewusst wie schräg meine Tour hin zu diesem Manifest war.

Darum wollte ich diese Chronik meiner Netzreise veröffentlichen.

Verrückt, wo einen die Reise im Netz hinführen kann, oder? Und einfach genial. Ich bin trotz aller Probleme unserer Zeit und Beschränkungen unserer Gesellschaft froh dass ich im Hier und Heute leben kann. Ich will das Netz nicht mehr missen, die Erfahrungen, Sichtweisen, schlicht Informationen zu denen ich tagtäglich Zugang habe machen mich manchmal einfach etwas sprachlos. Ich drifte dann leicht ab ins Philosophieren, darum hör ich jetzt auch auf damit. 

 

P.S: Hab daraus gleich mal eine eigene Kategorie gemacht, da ich bestimmt wieder auf so schräge Touren gehe.

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2 comments so far

  1. frauhilde on

    So Touren durchs Netz sind verstörend, lustig und sehr informativ. Bei mir fangen sie meist damit an, dass ich „mal schnell“ bei Wiki oder so was nachschauen will. 😉

    • davesstation on

      Das kenne ich auch sehr gut.=) Aus dem „mal schnell“ ist dann wie durch Zauberhand ´ne halbe Stunde vorbei, im besten Fall. Gerade bei Wikipedia sind die Artikel ja mit so vielen Hinweisen verlinkt (von Quellen ganz zu schweigen), da komm ich kaum drumrum mal eben kurz rumzustöbern. Na ja, wie man „kurz“ halt so versteht…


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